Am vergangenen Sonntag luden wir zu unserem Hallenturnier, welches im Zeichen des Frauen- und Mädchenfußballs stand.

Den Anfang machten um 10:00 Uhr unsere B-Juniorinnen, die mit zwei Mannschaften an den Start gingen. Zudem gastierten die Nachwuchsteams der TSG Lübben, Lok Uebigau, Stern Britz und die SpG Teltow/Ludwigsfelde in der Turnhalle der Oberschule in Luckau. Im Modus „Jeder-gegen-Jeden“ wurde in jeweils zehnminütiger Spielzeit das Siegerteam ermittelt. Am Ende setzte sich der Ligakonkurrent Teltow/Ludwigsfelde vor den Gästen aus Berlin von Stern Britz, der TSG Lübben, Gießmannsdorf I, Lok Uebigau und Gießmannsdorf II durch.
Als beste Spielerin wurde Hanni Konrad von Lok Uebigau gewählt. Die beste Torhüterin stellte die TSG Lübben mit Jessica Jünker. Die meisten Tore erzielte Sabrina Becker von Stern Britz.

Ab 14:00 Uhr begann das Frauenturnier mit den Gästen des FSV Eintracht Königs Wusterhausen, VfB Trebbin, Blau-Weiß Lubolz, SG Klosterdorf, Haida/Elsterwerda sowie den Gastgebern der SG Gießmannsdorf. Ebenfalls im Modus „Jeder-gegen-Jeden“ spielend, sicherte sich am Turnier-Ende die Frauenmannschaft SV Blau-Weiß Lubolz den Titel. Nur knapp dahinter reihten sich die Gastgeberinnen ein. Auf den nachfolgenden Plätzen fanden sich die SG Klosterdorf, Haida/Elsterwerda, FSV Eintracht Königs Wusterhausen und der VfB Trebbin wieder. Nach einem Stechen konnte sich Jenny Trommer von der SG Klosterdorf den Titel der besten Torschützin sichern. Sie wurde von den Mannschaften außerdem zur besten Spielerin gewählt. Beste Torhüterin war an diesem Tag Mellanie Gießler vom FSV Eintracht Königs Wusterhausen.

Wir bedanken uns bei allen Mannschaften, die unserer Einladung gefolgt sind sowie bei allen Spielerinnen für die spannenden und fairen Spiele. Das war wirklich Werbung für den Frauen- und Mädchenfußball! Wir danken außerdem allen Helfern, Organisatoren, der Turnierleitung, allen mitgereisten Fans sowie unseren Schiedsrichtern. Es war ein rund um gelungener Tag!

Am kommenden Samstag folgen unsere Frauen der Einladung von Blau-Weiß Lubolz zum SÜW-Cup im blauen Wunder.

Bericht/Fotos: Melanie Lehmann

3. Runde (Achtelfinale) - Herren
Südbrandenburg-Cup 2023/24:
Chancenlos im Pokal-Nachholspiel - Männer scheiden nach deutlicher 6:1 (3:0) Niederlage gegen Kostebrau im Achtelfinale aus!

Am vergangenen Sonntag stand für unsere Herren die Nachholpartie der 3. Runde des Südbrandenburg-Cups 2023/24 an. Nachdem die ursprüngliche Ansetzung vom 31.102023 aufgrund der Unbespielbarkeit des Kostebrauer Platzes abgesetzt und verlegt wurde, konnte man auch an diesem Tag, aus selbigem Grund, nicht in Kostebrau auflaufen. Stattdessen wurde die Begegnung gegen die TSG Rot - Weiß 90 Kostebrau nach Schwarzheide verlegt und auf Kunstrasen ausgetragen.
Mit dem aktuell punktverlustfreien Tabellenführer der 1. Kreisklasse Süd hatte unser Team einen unbekannten, aber dennoch erwartet schweren „Brocken“ vor der Brust. Die Kostebrauer Gastgeber bestimmten von Beginn an das Tempo auf dem für unsere Mannschaft mehr als ungewohnten Geläuf, womit man sich auch über die gesamte Spielzeit nie hatte anfreunden können. Bereits nach sieben Minuten musste SGG-Keeper Oleynik das erste Mal hinter sich greifen. Ein vorangegangenes Foulspiel vor dem 1:0 Führungstreffer wurde durch den Referee leider nicht geahndet. Gießmannsdorf bekam auch in der Folge keinerlei Zugriff auf das Spiel, Kostebrau machte weiter Druck. Nach einer Viertelstunde erhöhten die Gastgeber, unter „freundlicher“ Mithilfe von Steven Rzepka, der den Ball beim Klärungsversuch unglücklich über die Linie murmelte, auf 2:0 (14. Minute). Noch vor der Pause machten die „Hausherren“ den Sack so gut wie zu und netzten noch zum 3:0 Pausenstand (37. Minute).
Auch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine hitzige Partie, welche über weite Strecken auf ein Tor lief. Ein Doppelschlag innerhalb weniger Minuten schraubte das Ergebnis auf zwischenzeitlich 5:0 (58./65. Minute) in die Höhe. Dem 5:1 Anschlusstreffer durch den kurz zuvor eingewechselten Mathias Zielke per Kopf, folgte postwendend und im direkten Gegenangriff der 6:1 Endstand, wobei diesmal Ronny Laurenat der Pechvogel war und seinen Teil zum Gegentreffer beitrug.
Alles in allem ein mehr als gebrauchter Tag für unsere Truppe, die völlig zurecht in der 3. Runde des Pokals ausscheidet. Kostebrau siegt mehr als verdient, auch wenn das Ergebnis ein bis zwei Tore, denen jeweils eine klare Regelwidrigkeit vorausging und die vom Schiedsrichter (aus unserer Sicht leider in gewohnter Manier) nicht geahndet wurden, zu hoch ausfiel.

Alle weiteren Ergebnisse der 3. Runde (Achtelfinale) des Südbrandenburg-Cup:
https://www.fussball.de/spieltag/runde-3-kreis-suedbrandenburg-kreispokal-herren-saison2324-brandenburg/-/spieldatum/2023-11-19/staffel/02MLB5VT4C000000VS5489B3VU34CSAV-R#!/

Gießmannsdorf spielte mit:

Robert Oleynik (TW), Ronny Laurenat, Thomas Grusenick, Richard Prinz (C), Jonas Schmidt, Manuel Schmidt (67. Marco Lehmann), René Graßmann, Steven Rzepka (87. Johannes Stehr), Hannes Stephan, Jeremy Dieser (53. Slawa Schäfer), Gabriel Chehade (67. Mathias Zielke)

Auswechselspieler:

Slawa Schäfer, Marco Lehmann, Mathias Zielke, Johannes Stehr

Tore:

1:0 TSG Kostebrau (7.), 2:0 TSG Kostebrau (14.), 3:0 TSG Kostebrau (37.), 4:0 TSG Kostebrau (58.), 5:0 TSG Kostebrau (65.), 5:1 Mathias Zielke (84.), 6:1 TSG Kostebrau (85.)

Karten Gießmannsdorf:

Gelb - Gabriel Chehade (32.), Jeremy Dieser (42.)

Schiedsrichter: Jonas Kühn (Calau)

Bericht: [SteVo]
Fotos: Charline Graßmann

10. Spieltag - Herren 1. Kreisklasse Nord 2023/24:
Vorzeitiger Herbstmeister dank makelloser Heimbilanz - Männer siegen auch im letzten (Liga-) Heimspiel des Jahres gegen Wittmannsdorf mit 2:1 (2:1)!

Im Rahmen des 10. Spieltags der 1. Kreisklasse Nord gastierte am vergangenen Sonntag die Eintracht aus Wittmannsdorf in Gießmannsdorf. Nach bisher fünf gewonnenen Heimspielen wollten unsere Herren auch das sechste und somit letzte Ligaspiel 2023 vor dem heimischen Publikum siegreich gestalten und somit vorzeitig die Herbstmeisterschaft „eintüten“.
Vor Anpfiff der Begegnung verabschiedeten wir Vico Lang, der sich vor Beginn der letzten Spielzeit 2022/23 unserem Team anschloss. In seiner „kurzen Gießmannsdorfer Zeit“ stand Vico letzte Saison insgesamt zehnmal bei Liga- sowie Pokalspielen im Kader und wurde davon siebenmal eingewechselt. Vico, wir danken dir für die kurze aber tolle Zeit, deine Kameradschaft sowie deine Einsatz- und Leistungsbereitschaft. Wir wünschen dir im Privatleben und auf deinem weiteren sportlichen Weg beim SV Grün-Weiss Lübben III alles erdenklich Gute!
Obwohl die Wittmannsdorfer Gäste augenscheinlich nicht in personeller Bestbesetzung anreisten, wurde von Beginn an klar, dass die Partie keineswegs ein „Selbstläufer“ werden sollten. Die Heim-Elf tat sich anfänglich schwer ins eigene Spiel sowie entsprechende Mittel gegen tiefstehende, aber schnell konternde Gäste zu finden. Nach einer knappen Viertelstunde musste SGG-Keeper Robert Oleynik das zweite Mal auf dem heimischen Geläuf in dieser Hinrunde hinter sich greifen. Der SV Eintracht Wittmannsdorf e.V. erzielte aus einer unübersichtlichen Strafraum-Situation, welcher ein Eckball vorausgegangen war, das frühzeitige 0:1 Führungstor (13. Minute). Gießmannsdorf zeigte sich jedoch wenig beeindruckt und suchte weiterhin nach einem geeigneten Mittel, um die durchaus gut und kompaktstehende Defensive der „Eintrachtler“ zu knacken. Fünf Spielminuten nach der Gäste-Führung rutschte der Ball durch die Wittmannsdorfer Verteidigung, welchen Angreifer Gabriel Chehade gedankenschnell erlief und das Eins-Zu-Eins-Duell mit dem Eintracht-Rückhalt zum 1:1 Ausgleich für sich entschied (18. Minute). Wenige Augenblicke später wurde Chehade erneut hervorragend von Manuel Schmidt bedient, konnte die hockarätige Chance jedoch nicht zur Führung nutzen. Noch vor dem Halbzeitpfiff drehten die Gastgeber die Partie. In der 38. Minute schnappte sich der von seiner Gelb/Rot-Sperre zurückgekehrte Steven Rzpeka die Murmel an der linken Außenkante des SVE-Strafraums und vollendete zum 2:1 Halbzeitstand flach ins lange Eck.
Auch nach dem Seitenwechsel bestimmte die Heimmannschaft über weite Strecken die Partie, dennoch musste man trotz guter Möglichkeiten, welche allesamt ungenutzt blieben, aufgrund von nie aufgebenden Gästen aus Wittmannsdorf lange zittern, ehe die zweiten 45 Minuten torlos zu Ende gingen und der sechste und letzte Heimsieg 2023 unter „Dach und Fach“ war.
Gießmannsdorf baut die makellose Heimbilanz weiter aus und wird mit nunmehr 23 Zählern als Herbstmeister an der Tabellenspitze der 1. Kreisklasse Nord überwintern.
Am kommenden Wochenende steht die Nachholpartie der 3. Kreiscup-Runde an. Am Sonntag, 19.11.2023 reisen unsere Herren zur ebenfalls noch ungeschlagenen Vertretung aus der 1. Kreisklasse Süd, der TSG Rot-Weiss 90 Kostebrau (9 Spiele, 9 Siege). Anstoß der Begegnung um den Einzug in das Kreiscup-Viertelfinale ist 13:00 Uhr in Kostebrau.

Alle weiteren Ergebnisse des 10. Spieltags sowie die aktuelle Tabelle der 1. Kreisklasse-Nord 2023/24:
https://www.fussball.de/spieltag/1-kreisklasse-nord-kreis-suedbrandenburg-1kreisklasse-herren-saison2324-brandenburg/-/spieldatum/2023-11-12/staffel/02MBKAT4TC000004VS5489B4VSKDJ19I-G#!/

Gießmannsdorf spielte mit:

Robert Oleynik (TW), Jonas Schmidt, Jens Weichert (C), Thomas Grusenick, Ronny Laurenat, René Graßmann, Manuel Schmidt, Steven Rzepka, Hannes Stephan (83. Marco Lehmann), Erik Kühn, Gabriel Chehade (83. Mathias Zielke)

Auswechselspieler:

Marco Lehmann, Mathias Zielke, Johannes Stehr

Tore:

0:1 Eintracht Wittmannsdorf (13.), 1:1 Gabriel Chehade (18.), 2:1 Steven Rzepka (38.)

Karten Gießmannsdorf:

- Fehlanzeige -

Schiedsrichter: Hagen Studier (Lübben/Spreewald)

Bericht: [SteVo]
Fotos: Charline Graßmann

Nachwuchs-Ergebnisse!

B-Juniorinnen:
Sonntag, 26.11.2023 / 11:00 Uhr
Landesliga / 10. Spieltag
SG Gießmannsdorf - SV Falkensee-Finkenkrug 3:0 (3:0)

Tore Gießmannsdorf:

1:0 Mariken Vanselow
2:0 Maja Helene Renn
3:0 Lianne Libor

Achtelfinale (KO-Runde) - Frauen Landespokal 2023/24:
Spiel gegen Favoriten lange offen gehalten - Frauen unterliegen Landesligist Babelsberg knapp 1:2 (1:0)!

Am vergangenen Sonntag unternahmen die Damen der SG Gießmannsdorf einen Ausflug in den Landesspielbetrieb. Im Rahmen der 1. Runde des Landespokal-Wettbewerbes gastierte das Team vom Landesligisten SV Babelsberg 03 - Frauen am Gießmannsdorfer Waldweg. Unseren Damen stand also eine alles andere als leichte Aufgabe bevor. Anders als im Liga-Alltag trat man in dieser Begegnung auf Großfeld samt großen Toren sowie zehn Feldspielerinnen plus Torwart an.
Die favorisierten Babelsbergerinnen bestimmten gleich zu Beginn das Geschehen. Gießmannsdorf musste sich in den Anfangsminuten schnell an ein extrem temporeiches Spiel gewöhnen. Die Gäste aus der Landeshauptstadt agierten mit schnellem Passspiel, was die Gießmannsdorfer Defensive zeitnah vor große Herausforderungen stellte. Glücklicherweise war die Abwehrreihe aufmerksam und auch Torhüterin Isabell Heinrich sollte an diesem Tag wieder ein starker Rückhalt sein. Gleich zweimal verhinderte sie mit sehenswerten Paraden einen frühen Rückstand. Trainer Mario Liepelt war beeindruckt, sein Team kämpfte um jeden Zentimeter auf dem Rasen und alle Gießmannsdorfer Akteurinnen waren bestens im Spiel. Nach 27 Minuten konnte auch die Heim-Elf ein erstes Achtungszeichen in Richtung Gästetor setzen. Leider wurde der Freistoß aber von Babelsberg abgewehrt, doch eine nächste gute Torchance sollte folgen. Den wohl bis dahin besten Gießmannsdorfer Angriff konnten die Zuschauer in der 38. Spielminute bestaunen. Einen lang geschlagenen Ball aus der Abwehr heraus verlängerte Leonie Libor per Kopf sehenswert zu Justina Markus, diese tauchte gefährlich vor dem Babelsberger Tor auf, konnte den Ball aber leider nicht in diesem unterbringen. Die Filmstädterinnen standen in dieser Phase erstmals unter Druck. Nach einem Foulspiel in der 42. Spielminute bekam die SGG einen weiteren Freistoß zugesprochen. Hannah Heinke trat an und versenkte das Leder zur Freude aller Gießmannsdorfer mit einem sehenswerten Schuss knapp unter die Querlatte zur umjubelten 1:0 Führung, welche gleichzeitig der Pausenstand sein sollte.
Mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit ging es dann rasant weiter. Babelsberg drängte nun wieder in die Gießmannsdorfer Spielhälfte und wollte den schnellen Ausgleich erzwingen. Noch hielt die Defensive dem Druck stand, und plötzlich hatte Justina Markus auf Gießmannsdorfer Seite in der 47. Minute einen weiteren Treffer auf dem Fuß. Es wäre sicher eine kleine Vorentscheidung gewesen. So ließ man die Gäste "am Leben". In der 54. Spielminute fiel dann doch der nicht ganz unverdiente Ausgleich zum zwischenzeitlichen 1:1. In den nachfolgenden Spielminuten entwickelte sich ein echter Pokalfight. Die knapp 50 Zuschauer kamen in der Folgezeit voll auf ihre Kosten und sahen eine bärenstarke Teamleistung Gießmannsdorfer Gastgeberinnen. Eine Überraschung schien möglich zu sein, lange Zeit sah es nach einer Verlängerung aus. Zehn Minuten vor dem Ende der regulären 90 Spielminuten knipste jedoch die kurz zuvor neu eingewechselte pfeilschnelle Babelsberger Stürmerin doch noch zum 1:2 Endstand.
Trotz Pokal-Aus überwog am Ende jedoch die Freude über ein tolles und spannendes Spiel.
Darüber hinaus konnten schon vor dem Anstoß der Partie endlich die neuen Aufwärm-Shirts durch Herrn Michael Gollee der Firma Matthäi offiziell an die Mannschaft übergeben werden. Dafür ein großes Dankeschön! Auch allen treuen Fans, die uns an diesem Tag unterstützten, möchten wir auf diesem Weg danken.
Leider hat das Spiel auch einige Verletzungen hervorgerufen. Gute und vor allem schnelle Besserung an alle verletzten Spielerinnen auf beiden Seiten.
Zeit zum Auskurieren haben die Gießmannsdorferinnen, die sich, sollten die Nachholspiele der Kreisliga-Hinrunde gegen Lauchhammer sowie Haida/Elsterwerda nicht mehr in diesem Jahr ausgetragen werden, bereits jetzt in die Winterpause „verabschieden“.

Alle weiteren Ergebnisse des Landespokal-Achtelfinale der Frauen 2023/24:
https://www.fussball.de/spieltag/achtelfinale-brandenburg-brandenburg-pokal-frauen-frauen-saison2324-brandenburg/-/spieldatum/2023-11-05/staffel/02M1AUUPS8000000VS5489B4VUAB0UC4-R#!/

Für Gießmannsdorf waren im Einsatz:

Isabell Heinrich (TW), Mileen Wietasch, Justina Markus, Melanie Lehmann (C), Hannah Heinke, Leonie Libor, Marie Wolff, Lea Denschel, Pia Blanke, Alexandra Heppe, Dana Lewke, Sarah Döninghaus, Bianca Spahn

Zuarbeit Bericht/Fotos: Mario Liepelt